FODMAP-arme Ernährung für Personen mit Reizdarmsyndrom

Die FODMAP-arme Diät wurde von Wissenschaftlern an der Monash University in Australien entwickelt. Unter der Leitung von Peter Gibson lieferte das Monash-Team die ersten Nachweise dafür, dass eine FODMAP-arme Ernährungsweise die Symptome eines Reizdarms verbessern kann. Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine häufig auftretende funktionelle Magen-Darm-Erkrankung (im Englischen functional gastrointestinal disorder = FGID), die jeden siebten Erwachsenen betrifft und vielfach in Teilen Europas, in den USA sowie in zahlreichen Ländern Asiens und des Pazifiks auftritt. RDS ist durch chronische und wiederkehrende Symptome gekennzeichnet, für die keine organische Ursache erkennbar ist: Unterbauchschmerzen und Unwohlsein, Völlegefühl, Windabgang, Blähungen und veränderte Stuhlgewohnheiten (die von Durchfall bis zu Verstopfung reichen). Die Diagnose eines Reizdarmsyndroms sollte von einem Mediziner gestellt werden.

Die niedrig FODMAP diät der Monash Universität

Das Forschungsteam an der Monash University hat eine Diät entwickelt, die bei der Kontrolle der Magen-Darm-Symptome, die mit RDS/FGID einhergehen, helfen kann. Dabei steht eine Gruppe von FODMAPs genannten Kohlenhydraten im Mittelpunkt. Die aktuellen Untersuchungen deuten darauf hin, dass diese Gruppe von Kohlenhydraten zu der RDS/FGID-Symptomatik beiträgt.


Email: fodmap.feedback@monash.edu

So funktioniert die niedrig FODMAP Diät der Monash Universität